Die Dreifaltigkeitskirche in Wien kennt man weitläufig als Wotruba-Kirche. Der Wiener Bildhauer Fritz Wotruba hat sie entworfen, der Architekt Fritz Mayr hat sie 1976 fertiggestellt. Wotrubas Entwürfe - heute ein Vorzeigeprojekt der klassischen Moderne - stießen in den 1960ern durchaus auf Widerstand. Sein Bestreben zu zeigen, dass größte Einfachheit schön ist und auch glücklich macht, ist eine wunderbare Metapher für die Beziehung von Antonia und Luki, deren Hochzeit am Georgenberg wir begleiten durften.

Um es kurz zu machen, auch ihre Beziehung stoß anfangs auf Widerstand. Niemand wollte ihnen so recht trauen, dass die jugendliche Leidenschaft hielte, dass ihr Altersunterschied nicht schwierig werden würde. Aber was sich gehalten hat, war schließlich die schöne Einfachheit zweier verliebter Menschen. Zwei Kinder später zweifelt nun niemand mehr an der starken Verbindung der beiden. Die gesamte Zeremonie über war dies so stark zu spüren. Beide sind durch ihre Familie mit der Wotruba Kirche am Georgenberg verbunden. Ihre selbstverfassten Eheversprechen, Verluste und Trost, die Geschwister, die für sie gesungen haben und der Pfarrer, der die beiden wohl schon seit Kindesbeinen an kennt... All das und viele liebe Menschen haben die gesamte Kirche mit Liebe und Wohlwollen für die beiden und Tränen der Rührung gefüllt. Allen voran wir beide natürlich...

Die Party wurde dann in der wunderbaren Stadtflucht Bergmühle gefeiert, Tanzflashmob inklusive. 

Im übrigen, die Hochzeit wurde auch auf dem australischen Hochzeitsblog La Bride publiziert, worauf wir ein klein bisschen stolz sind :)

Location: Wotruba Kirche Wien

Reception Venue: Stadtflucht Bergmühle

Bridal Dress: JLM Couture, 1356

Groom's Attire: Rotknopf

Flowers: Blumengestalten

 

 

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